Was kostet uns die Freiheit der Märkte?

29.06.2017 • 18:00

Hauptkirche St. Jacobi (Südschiff), Jakobikirchhof 22, Hamburg

Finanzmarktregulierung und Welthandel als Herausforderungen für den G20-Gipfel

Nach dem Desaster der Banken-, Finanz- und Eurokrise ab 2008 dämmerte es auch den eifrigsten Verfechtern einer neoliberalen Wirtschaftspolitik, dass durch Deregulierung, zumal auf den Finanzmärkten, die Existenz von Banken oder gar ganzer Staaten aufs Spiel gesetzt werden kann. US-Präsident Trump will nun der Wall Street alle Freiheiten zurückgeben, gleichzeitig aber die USA abschotten. Wer von den G20-Staaten nimmt sich daran, früher oder später, ein Beispiel? Welche Verantwortung hat Deutschland? Und was ist für die Länder des Südens gefährlicher: offener oder heimlicher Protektionismus der Industrieländer – oder ein Freihandel à la TTIP und CETA?

Die internationale Handels- und Investitionspolitik ist weltweit ins Zentrum öffentlicher Debatten gerückt. Noch nie zuvor in der Geschichte haben so viele Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker über den ganzen Globus verteilt die Notwendigkeit gesehen, die Handels- und Finanzpolitik sozial gerechter und ökologisch nachhaltiger zu gestalten. Die gebürtige Hamburgerin und seit langem in England lebende Nationalökonomin Susanne Schmidt hat klare Vorstellungen davon, was Deutschland und die G20 in Bezug auf Banken und Wirtschaft tun sollten. Sven Hilbig von Brot für die Welt wird die Perspektive der Länder des Südens vertreten.

Mit u.a.:

  • Susanne Schmidt, Nationalökonomin
  • Sven Hilbig, Referent füe Welthandel, Brot für die Welt, Berlin
  • Dr. Joachim Schuster, SPD-Abgeordneter im Europa-Parlament

Veranstalter:
Evangelische Akademie der Nordkirche, Frauenwerk der Nordkirche, Diakonisches Werk Hamburg/Brot für die Welt, Hauptkirche St. Jacobi

Ort:
Hauptkirche St. Jacobi (Südschiff), Jakobikirchhof 22, Hamburg

Anmeldung:
nicht erforderlich; Platzreservierung möglich: seminare@frauenwerk.nordkirche.de oder hamburg@akademie.nordkirche.de