Preis der Globalisierung?

20.06.2017 • 18:30

Alfred Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, Hamburg

Die Krise der Demokratie und der Aufstieg des Rechtspopulismus

Nicht erst seit der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 ist eine wachsende Krise der politischen Repräsentation zu beobachten. Dieses internationale Phänomen ist mit großem Misstrauen gegenüber den politischen Eliten verbunden. Verschiedene populistische Bewegungen und Parteien beeinflussen den Diskurs maßgeblich und gewinnen mit ihren menschenfeindlichen Kampagnen beträchtlich an Einfluss.

Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen? Welche sozioökonomischen, politischen und kulturellen Einflüsse können diesen Trend erklären? Trotz großen Bürgerschaftsengagements – etwa bei der Unterstützung von Flüchtlingen – gibt es seit vielen Jahren eine gegenläufige Entwicklung. In den Studien von Wilhelm Heitmeyer u. a. finden wir mögliche Erklärungsansätze, warum immer häufiger Menschen aus der „Mitte“ der Gesellschaft zu autoritären Lösungen neigen und Empathie verloren geht. Diese Phänomene zu verstehen, ist eine Voraussetzung für eine demokratische und emanzipatorische Gegenbewegung. Das gilt auch für die Kirchen, die in dieser Debatte eine wichtige Rolle spielen können.

Impulse von: Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, Soziologe, Universität Bielefeld; Gerhard Ulrich, Landesbischof der Nordkirche. Moderation: PD Dr. Ralf Ptak, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

 

Veranstalter: Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche, Arbeitsstelle Weitblick des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein

Ort: Alfred Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, Hamburg