Aktionen des Kirchlichen Bündnisses kurz vor G20

Einige Eindrücke aus den vergangenen Tagen des Kirchlichen Bündnisses zum G20-Gipfel

5/6.7 // Gipfel für globale Solidarität am Kampnagel Hamburg

Podium 4 auf dem Gipfel für globale Solidarität mit Klaus Seitz (VENRO Vorstand und Brot für die Welt, Berlin)

Podium 7  auf dem Gipfel für globale Solidarität mit Dr. Agnes Abuom (Vorsitzendes des Zentralausschusses des ÖRK)

 

6.7.17 Interreligiöses Friedensgebet zu G20 in der Universität Hamburg

Zeichen der Verbundenheit

 

29.6. // G20-Chorprobe für den ökumenischen Gottesdienst

 

29.6 // „Was kostet uns die Freiheit der Mächte?“ mit Susanne Schmidt (Nationalökonomin)

Pressemitteilung: Interreligiöses Friedensgebet am Vorabend des G20-Gipfels

Bischöfin Fehrs lädt am 6. Juli zum interreligiösen Friedensgebet in der Universität Hamburg ein

Bischöfin Kirsten Fehrs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), lädt als Vorsitzende des Interreligiösen Forums interessierte Hamburgerinnen und Hamburger zu dieser Veranstaltung ein: „Wir wollen die Teilnehmer des G20-Gipfels im Gebet begleiten und sie zugleich an die universellen Werte erinnern. Denn Frieden und Gerechtigkeit sind zentrale Werte in allen Weltreligionen. In Hamburg leben alle Religionsgemeinschaften seit Jahren friedlich zusammen. Auch das kann ein Beispiel geben für die Welt.“

Lesen Sie hier weiter: Interreligioeses Friedensgebet mit Bischoefin Fehrs am Vorabend von G20

Auch kirchliche Organisationen wollen sich Gehör verschaffen.

Wie bringen sich kirchliche Organisationen zum G20 Gipfel ein? – Ein Bericht vom Bayerischen Rundfunk

Der G20-Gipfel versetzt kirchliche Organisationen in Bewegung. Sie wollen mit ihrer Stimme bis zu den Verhandlungspartnern durchdringen, wenn sie schon keinen eigenen Stuhl am Verhandlungstisch bekommen.

Seit diesem Mai gab es in und um Hamburg rund 50 Veranstaltungen vom kirchlichen Bündnis global.gerecht.gestalten, das sich extra für den G20-Gipfel gegründet hat. Es gab unter anderem Vorträge von Menschen aus hochverschuldeten Ländern, die über ihre Probleme sprechen; Podiumsdiskussionen zu Themen wie Klima und Ernährung, Abendgebete und Ökumenische Gottesdienste.

Lesen Sie hier weiter: http://www.br.de/themen/religion/g20-gipfel-hamburg-kirchen-misereor-klimaschutz-100.html

„Politisches Engagement gegen Unrecht und Gewalt ist wichtig“

Bischöfin Fehrs ruft zu Friedensgesprächen und gewaltfreien Kundgebungen auf

Eine Woche vor dem G20-Gipfel in Hamburg hat Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), dazu aufgerufen, gewaltfrei für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten. „Bleiben Sie gelassen in diesen aufgeregten Tagen – das gilt vor allem für die Gipfeltage hier in Hamburg. An allen anderen Tagen aber gilt: Lassen Sie sich bitte aufregen von der Gelassenheit der Welt angesichts von Unrecht und Gewalt“, formulierte sie in einem Schreiben an alle Gemeinden im Sprengel Hamburg und Lübeck. Das ökumenische „Kirchliche Bündnis zum G20-Gipfel“ unter dem Motto „global.gerecht.gestalten.“ lädt daher für Freitag, den 7. Juli, dazu ein, Friedensandachten zu feiern.

Lese hier weiter: PM Bischöfin Fehrs

Friedensgebet in unmittelbarer Nähe der Messehallen

Gebetsabend zum G20-Gipfel mit Snack

Der G20-Gipfel betrifft jeden – auch dich. Vielleicht musst du wegen der Sicherheitsmaßnahmen deine Wege anders planen. Vielleicht meidest du belebte Orte aus Angst vor Anschlägen. Und vielleicht treffen die vielen Staatschefs eine Entscheidung, die dein Leben verändert.

Wir wollen in der Jerusalem-Kirche mit dir über deine Gedanken zum G20 sprechen, für ein gutes Gelingen des Gipfeltreffens beten. Dazu gibt es Musik und eine Kleinigkeit zu essen. Komm vorbei, wir laden dich ein: Freitag, 7. Juli, 19 Uhr in der Jerusalem-Kirche, Schäferkampsallee 36, nahe der zweiten Schutzzone.

Link zur Internetseite: http://jesusfriends.de/2017/06/friedensgebet-zum-g20-gipfel/

Kirchengemeinde Siebeneichen und der G20-Gipfel

Kirchengemeinde Siebeneichen feiert drei Friedensgebete an jeweils drei verschiedenen Predigorten

Hier die Termine:

Freitag, den 7. Juli um 18 Uhr in der St. Johanniskirche, Siebeneichen

Sonnabend, den 8. Juli um 18 Uhr in der Auferstehungskapelle in Güster
(Im Rahmen des Dorffestes in Güster wird am Nachmittag die Kapelle geöffnet sein, damit Menschen eine Kerze für den Frieden entzünden können.)

Sonntag, den 9. Juli um 18 Uhr in der Katharinen-Kapelle in Müssen

 

Mit Wortwitz Kritik üben

G20 Poetry Slam in Rostock – das hat ordentlich geslammed.

Am 27.7.17 forderten SlammerInnen aus ganz Deutschland die mächtigsten Frauen und Männer der Welt mit Wortwitz und Schlagfertigkeit heraus. Thematisch war es vielfältig; mit Gedichten zu den Themen Freiheit, Flüchtlinge, Rassismus, Waffenherstellung bis hin zu einer Katze, die sich über den Fleischkonsum aufregte, entertainten die SlammerInnen die gefüllte Veranstaltungshalle.

Gewonnen hat Pauline, herzlichen Glückwunsch!

Auch zwei Radiosender interessierten sich im Vorfeld für den Poetry Slam in Rostock. Im Interview wird deutlich, warum auch Kirche sich bei den Aktionen zu G20 engagiert.

Radiomitschnitt: Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern

Radiomitschnitt: Radio Paradiso

 

 

Wünsche für eine gerechte Welt

Luftballonaktion des Kirchlichen Bündnisses startete am 18.6.17 mit dem Diakonie-Gottesdienst

Diakonie-Gottesdienst am Sonntag, den 18.6.17 in der St. Georgskirche

Wünsche für eine gerechte Welt schrieben BesucherInnen des Hamburger Diakonie-Gottesdienstes auf Postkarten und ließen diese Naturkautschuck-Ballons am 18.6.17 in die Welt fliegen.  Damit wurde die Luftballonaktion des Kirchlichen Bündnisse gestartet. Wenn Sie einen Ballon finden, schicken Sie diese Karte mit ihrem Wunsch zurück an uns.

An:
Zentrum für Mission und Ökumene
Kirchliches Bündnis zu G20 in Hamburg
Agathe-Lasch-Weg 16
22605 Hamburg

 

Alle an einem Tisch

Alle an einem Tisch: Dr. Mirjam Freytag vom Kirchlichen Bündnis tritt ein für unsere Formate: Friedensandachten und Gottesdienst

Diskussion in der St. Pauli Kirche zu Aktionen und Protestformen zum G20-Gipfel.

Das G20-Treffen rückt näher und damit auch die vielfältigen Proteste. Über diese Proteste werden auf der politischen Ebene, in der Presse und nun auch z.T. vor Gerichten Auseinandersetzungen ausgetragen. In der Berichterstattung darüber tritt das, was die einzelnen Akteure wollen und denken schnell in den Hintergrund. Es wird mehr über- als miteinander geredet.

Deshalb haben wir – der Kirchenkreis Hamburg-Ost, der Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche und der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein – Vertreter*innen der verschiedenen Bündnisse eingeladen. Wir haben sie gefragt, welche Kritik sie an dem G20-Treffen haben, welche Forderungen sie stellen und warum sie sich für ihre jeweilige Protest- und Veranstaltungsform entschieden haben.

Mit am Tisch saßen (von links):

Christoph Bautz (campact) – für die G20 Protestwelle am 2. Juli

Jana Mattert (Gemeingut in BürgerInnenhand) – für den Alternativgipfel am 5./6. Juli

Andreas Beuth – für die Autonomen und die Demo „G20 – welcome to hell“ am 6. Juli

Christoph Kleine (Interventionistische Linke) – für die Aktionen zivilen Ungehorsams am 7. Juli

Jan van Aken (Die Linke) – für die Demonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ am 8. Juli

Dr. Mirjam Freytag (Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche) – für die Friedensandachten am 7. Juli und den Gottesdienst am 8. Juli

Stephan Dreyer (Erzbistum Hamburg)für die Demonstration von „Hamburg zeigt Haltung“ am 8. Juli

Es moderierte der Soziologe, Filmemacher und Journalist Burkhard Plemper.

Nach Einschätzung der Veranstalter war dies „eine wirklich gelungene Veranstaltung, die deutlich gemacht hat, dass es möglich ist, politisch qualifiziert, in aller Klarheit, aber auch ruhig in einer insgesamt doch recht aufgeheizten Situation zu diskutieren. Das stellt unseres Erachtens in der jetzigen Situation einen Wert an sich dar.“

Einen Videoausschnitt finden Sie hier: https://www.facebook.com/Kirchliches-Bündnis-zum-G20-Gipfel-283037368791467/

 

„Aufmerksamkeit auf die Länder richten, die nicht am Tisch der Mächtigen sitzen“

22.6.17: Pressemitteilung Landesbischof Ulrich anlässlich des Auftakts der Speakers-Tour zum G20-Gipfel

Gerhard Ulrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), hebt zum Auftakt der Speakers-Tour hervor: „Wenige Tage vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs der 20 reichsten Länder der Welt in Hamburg ist deutlicher denn je: Als Christen haben wir die Aufmerksamkeit auf das 21. Land zu richten, auf das 22. Land und auf die vielen anderen, die nicht am Tisch der Mächtigen sitzen werden. Wir haben Anwalt zu sein für unsere Geschwister in den ärmsten Ländern der Welt. Gerechtigkeit gelingt nur, wenn die berechtigten Interessen aller Gesellschaften beachtet werden.“

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: Auftakt der Speakerstour durch Schleswig-Holstein in Breklum

G20 – Was tust du für deine Welt? Hamburger Jugend macht’s vor

Was ist Euch momentan wichtig und was wünscht Ihr Euch für unser Zusammenleben in der Zukunft?

Anlässlich des G20-Gipfels im Juli wird in Hamburg mehr denn je über globale Probleme wie Krieg, Migration und Klimawandel gestritten. Wir wollen dazu die Meinung von Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren hören: Was ist Euch momentan wichtig und was wünscht Ihr Euch für unser Zusammenleben in der Zukunft? Welche globalen Herausforderungen seht Ihr und dient Euch Religion dabei als Orientierung? Und nicht zuletzt: Wie könnt Ihr dazu beitragen, globale Probleme zu lösen?

Nach zwei kurzen Impulsen durch Roberto Pera vom Fachrat Islamische Studien und Kira Schall, Studentin der Evangelischen Theologie, diskutieren christliche und muslimische Jugendliche auf dem Podium, im Anschluss wird die Diskussion im „World Café“ für alle geöffnet. Die Moderation übernimmt Sally Mary Riedel von der Jungen Islam Konferenz.

Ort: Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg
Kooperation: Fachrat Islamische Studien, SCHURA Hamburg, Zentrum für Mission und Ökumene
Eintritt: frei
Information: Amelie Greefe, Tel. 040/36952-174 oder greefe@kahh.de

 

„Aktionen und Akteure – Wer protestiert anlässlich des G20-Gipfels?“.

Das G20-Treffen rückt näher und damit auch die vielfältigen Proteste.

Der G 20-Gipfel steht bevor. Zehntausende wollen demonstrieren und Straßen blockieren, globale Ungerechtigkeit anprangern und Pressefreiheit anmahnen. Es finden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt.

Wir wollen Ihnen einen Überblick verschaffen über die wichtigsten Aktionen und Akteure.

Deshalb laden wir – der Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche, der Kirchenkreis Hamburg-Ost und der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein –  zu einer Veranstaltung mit Vertreter*innen der verschiedenen Bündnisse ein.

Wir fragen: Was kritisieren sie an dem Gipfel, den G 20 und deren Politik? Was stellen sie an inhaltlichen Positionen und Forderungen dagegen? Warum haben sie sich für ihre Protest- oder Veranstaltungsformen entschieden?

Es informieren und diskutieren:
Christoph Bautz, campact, für die G20-Protestwelle am 2. Juli
Jana Mattert, Gemeingut in BürgerInnenhand, für den Alternativgipfel am 5./6.7.
Andreas Beuth, für die Demonstration „G20 – welcome to hell“ am 6.7.
Christoph Kleine, Interventionistische Linke, für die Aktionen zivilen Ungehorsams am 7.7.
Jan van Aken, Die Linke, für die Demontsration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ am 8.7.
Dr. Mirjam Freytag, KED der Nordkirche, für den Ökumenischen Gottesdienst am 8.7.
Stephan Dreyer, Erzbistum Hamburg, für die Demonstration von „Hamburg zeigt Haltung“ am 8.7.

If I had a chair at the table, I would…

C20 – ein voller Erfolg für das Kirchliche Bündnis

Zwei Tage lang tagte der Civil20-Gipfel (C20) in der Hamburger HafenCity Universität und diskutierten über die Themen des G20-Gipfels. Ihre Forderungen übergaben sie am Montag, den 19.6. an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierte sich das Kirchliche Bündnis zum G20-Gipfel von ihrer kreativen Seite und sorgte mit einer Fotoaktion für große Aufmerksamkeit um die Themen des G20-Gipfels. Mit der zu beantwortenden Frage „If I had a chair at the table, I would…“ („Wenn ich einen Stuhl am Verhandlungstische hätte, dann würde ich ..:“ äußerten sich über 70 Teilnehmende über Ihre Forderungen an die G20. Vor einer großen Fotowand mit dem Slogan des Kirchlichen Bündnisses „global.gerecht.gestalten“, wurden die Personen mit ihrem Statement fotografiert.

Das Ergebnis sehen Sie hier.

Landesbischof Ulrich bei Podiumsgespräch zu Globalisierung und Populismus

„Wir müssen in einen Dialog mit allen treten, die sich fremd fühlen“ sagt Landesbischof Ulrich bei Podiumsgespräch zu Globalisierung und Populismus

Landesbischof Ulrich bei Podiumsgespräch zu Globalisierung und Populismus: 

„Wir müssen in einen Dialog mit allen treten, die sich fremd fühlen“

Hamburg (maw). „Als Zivilgesellschaft werden wir überlegen müssen, wie wir in einen Dialog mit allen treten können, die sich fremd fühlen.“ Dazu ermutigte Gerhard Ulrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), heute (20. Juni) in Hamburg. Gerade in Zeiten großer Migrationsströme als Folge von Kriegen, menschengemachter Erderwärmung und ungesteuerter Globalisierung sei es besonders wichtig, das Bewusstsein zu schärfen: „Wir müssen lernen, dass wir gemeinsam in einer Welt leben und wir nicht die Freiheit haben, uns nicht verantwortlich zu fühlen füreinander“,  sagte Ulrich bei  einem Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, Soziologe an der Universität Bielefeld.

Zu der Veranstaltung in der Alfred Schnittke-Akademie mit dem Titel „Die Krise der Demokratie und der Aufstieg des Rechtspopulismus“ hatten der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, der Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche sowie die Arbeitsstelle Weitblick des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein eingeladen. Das Podiumsgespräch gehört zu den Aktivitäten, mit denen das „Kirchliche Bündnis zum G20-Gipfel“ das zweitägige Treffen von Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsnationen vom 7. bis 8. Juli in der Hansestadt im Vorfeld und während des Gipfels begleitet.

Vertrauensverlust und Entfremdung als Folge von autoritärem Kapitalismus

Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer erforscht in seinen Studien an der Universität Bielefeld unter anderem, warum immer häufiger Menschen aus der Mitte der Gesellschaft zu autoritären Lösungen neigen und Empathie verloren geht. Er warnte: „Im Zuge der rasanten Globalisierung hat sich ein autoritärer Kapitalismus herausgebildet, der seine Prinzipien weitgehend ungehindert durchsetzen kann.“ Dem stünden Kontrollverluste der nationalstaatlichen Politik gegenüber. Die Folge sei bei vielen Menschen eine „Demokratieentleerung“, die mit Vertrauensverlust, dem Gefühl der Einflusslosigkeit und Entfremdung vom demokratischen System einhergeht, so Heitmeyer.

Landesbischof Ulrich: „Viele Menschen sehen sich dem Lauf der Welt ohnmächtig gegenüber und kommen mit der Komplexität der digitalen Welt nicht mehr zurecht. Die vielen Ideen und Lebensstile sind ihnen unheimlich, die sich in unserer Welt mischen. Und sie fürchten, ja, erleben bereits sozialen Abstieg.“

Vor diesem Hintergrund habe sich ein rabiater Rechtspopulismus in Form von sozialen Bewegungen und Parteien entwickeln können, so Heitmeyer weiter. Allerdings seien die dazu notwendigen rechtspopulistischen Einstellungsmuster, wie beispielsweise eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, in der Bevölkerung schon vor der Entstehung etwa von Pegida oder AfD vorhanden gewesen, machte der Bielefelder Soziologe deutlich. 

Landesbischof Ulrich schlussfolgerte: „Wir werden den Populisten und den religiösen Fanatikern nicht die Köpfe und Herzen derer überlassen, die aus Verunsicherung nach einfachen Antworten suchen. Wir sind eine Familie Gottes und gesandt in die Welt, um den Armen die gute Nachricht zu bringen: Gott ist auf eurer Seite.“


Hintergrund:

Unter dem Motto global.gerecht.gestalten hat sich ein „Kirchliches Bündnis zum G20-Gipfel“ gegründet. Ziel ist es, sich für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung einzusetzen und kirchliche Positionen zu den Gipfel-Themen deutlich zu machen. Zu den Bündnismitgliedern gehören christliche Kirchen in Norddeutschland, Hamburger Hauptkirchen und Gemeinden, Akademien und Tagungshäuser, darüber hinaus kirchliche Werke der Nordkirche in den Arbeitsfeldern Gesellschaftspolitik, Bildung, Diakonie und Mission sowie ökumenische, diakonische, umwelt- und entwicklungspolitische Arbeitsstellen. Beigetreten sind ebenfalls das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ in Berlin und das Evangelische Missionswerk Deutschland.
www.global-gerecht-gestalten.de

 

 

Friedensgebet zum Auftakt des G20-Gipfels

Friedensgebet auf dem Gelände von Gruner + Jahr

Heute in drei Wochen beginnt der G20-Gipfel in Hamburg.

Aus diesem Anlass laden viele Kirchen am 7.7. um 18 Uhr zu Friedensgebeten ein – bevor unsere Bundeskanzlerin die Staatsgäste um 20 Uhr in die Elbphilharmonie empfängt.

Ein Friedensgebet findet auch im Freien statt, in Sichtweite von Michel und Elbphilharmonie, auf dem Gelände von Gruner + Jahr.

Mit zwei bundesweit prominenten Rednern. Und kraftvollen Klängen und Gesängen wollen der allgemeinen Hektik und Aufgeregtheit dieser Tage etwas Besonnenes und Pointiertes entgegen setzen.

Mitwirkende:
Prof. Dr. Eugen Drewermann, Paderborn – Ansprache
Prof. Dr. Hartmut Rosa, Jena – Grußwort
Hauptpastor i.R. Christoph Störmer – Moderation

Musikalische Gestaltung:
Landesposaunenwart der Nordkirche Daniel Rau und Bläserensemble
Thomas Faßnacht & Friends – Gesang

 

Interview mit Pastorin Corinna Schmidt

Interview mit Pastorin Corinna Schmidt über C20-Treffen Stundengebete

Vertreter von rund 250 Nichtregierungsorganisationen (NGOs) kommen an diesem Wochenende in Hamburg zusammen – als Stimme der Zivilgesellschaft zum G20-Gipfel in drei Wochen. Das Ökumenische Forum Hafencity begleitet das zweitägige C20-Treffen mit Stundengebeten. Was sie sich davon erhofft, erklärt Leiterin Pastorin Corinna Schmidt.

Hier geht es zum Interview: https://www.kirche-hamburg.de/nachrichten/details/beten-hat-eine-politische-dimension.html

Was hat Macht mit unserem Glauben zu tun?

Tolle Veranstaltung am 3.7 im ökumenischen Forum HafenCity

 

 

MACHT
Gottes Herrschaft, die Welt, und alles dazwischen

Am 7. und 8. Juli 2017 werden sich die mächtigsten Menschen dieser Welt in Hamburg treffen.
Wir gehen der Frage nach, was Macht mit unserem Glauben zu tun hat und welche Erfahrungen wir im Leben und in der Kirche mit Macht und Ohnmacht gemacht haben. Wir hören, was den anderen Gottes Herrschaft bedeutet.

Eingeladen sind alle ökumenisch interessierten Menschen, sich aufeinander einzulassen und mehr von- und übereinander zu erfahren.

Das wird faszinierend wenn du dabei bist!

Ablauf
18.30 Uhr meet and greet
19.00 Uhr Einstieg: Wo erlebst du Macht?
19.15 Uhr Sofainterview: Stimmen aus drei Konfessionen zu Macht
19.30 Uhr Befreiungstheologischer Impuls
20.15 Uhr Mahlzeit
21.15 Uhr Ökumenische Andacht zum Ausklang

Melde dich und deine Freunde bitte an unter: assistenz@oekumenisches-forum-hafencity.de

Politisches Abendgebet

Politisches Abendgebet

Politisches Abendgebet in der Evangelischen Kirchengemeinde Heide

Die Evangelische Kirchengemeinde Heide lädt ein zum Nachdenken, „Imagine“ und anderes Singen, Reden, Weiterbeten, Anstoß und Anlauf nehmen.

Im Format des „Politisches Nachtgebetes.

Prof. Hans-Martin Gutmann wird die Bibelarbeit halten. Der Schauspieler Peter Franke wird die Bibel lesen.

Die „Grüne Jugend Hamburg“ macht den Kontext deutlich. Ein Adhoc-Projektchor ist auch dabei.

Pressekonferenz des Kirchlichen Bündnisses zum G20-Gipfel

Pressekonferenz des Kirchlichen Bündnisses zum G20-Gipfel

Hamburg, 27.04.2017

Kirchliches Bündnis zum G20-Gipfel lädt zu mehr als 50 Veranstaltungen ein
Bischöfe rufen zum Einsatz für Gerechtigkeit und zur Gewaltlosigkeit auf

Hamburg (ce). Unter dem Motto „global.gerecht.gestalten.“ hat sich ein „Kirchliches Bündnis zum G20-Gipfel“ gegründet, um mit Gottesdiensten, Andachten und Veranstaltungen die Beratungen zu begleiten und sich an friedlichen Aktivitäten vor und während des Gipfels zu beteiligen. Das Bündnis setzt sich für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung ein und will Zeichen setzen für eine Partnerschaft, die Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen im Blick hat. Zentrale Veranstaltungen sind ein ökumenischer Gottesdienst am 8. Juli in der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen und ein interreligiöses Friedensgebet am 6. Juli in der Universität Hamburg. Zusätzlich sind alle Gemeinden in Norddeutschland zu Friedensandachten am 7. Juli aufgerufen.

„Die Welt zu gestalten, das ist auch Aufgabe von Christinnen und Christen. Gemeinsam sind wir gefordert und wollen daher den Gipfel kritisch und konstruktiv begleiten. Im Vorfeld wollen wir informieren, gemeinsam lernen und diskutieren mit einer breiten Öffentlichkeit und während des Gipfels auch Orte der Ruhe und Besinnung bieten“, sagte Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), am Donnerstag. „Der G20-Gipfel ist ein sichtbarer Ausdruck der Globalisierung. Er muss auch ein Schritt in der Entwicklung globaler Verantwortung werden, besonders beim Thema Flucht und bei der Bekämpfung von Fluchtursachen. Der Gipfel ist eine Chance, mehr für den Erhalt der Lebensgrundlagen aller Menschen zu tun und das Leben der benachteiligten Menschen zu verbessern“, betonte Dr. Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg.

Zu den Mitgliedern des „Kirchlichen Bündnisses zum G20-Gipfel“ gehören christliche Kirchen in Norddeutschland, Hamburger Hauptkirchen und Gemeinden, Akademien und Tagungshäuser, darüber hinaus kirchliche Werke der Nordkirche in den Arbeitsfeldern Gesellschaftspolitik, Bildung, Diakonie und Mission sowie ökumenische, diakonische, umwelt- und entwicklungspolitische Arbeitsstellen. Beigetreten sind ebenfalls das Hilfswerk Brot für die Welt in Berlin und das Evangelische Missionswerk Deutschland. Gemeinsam haben sie ein Programm mit mehr als 50 Veranstaltungen organisiert, das in der kommenden Woche (2. Mai) beginnt.

„Mit dem Bündnis wollen wir kirchliche Positionen zu den Themen des G20-Gipfels deutlich machen. Grundlage dafür ist unser jahrzehntelanges Engagement und die Expertise kirchlicher Fachleute“, erläuterte Dr. Mirjam Freytag, Sprecherin der Koordinierungsrunde des Bündnisses und Beauftragte für Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche.

„Viele Themen rund um den Gipfel bewegen die Menschen hier, aber auch bundesweit und weltweit, schon jetzt. Aber nur gewaltfrei kann man glaubwürdig für Frieden und Gerechtigkeit eintreten. Als Kirche verurteilen wir daher jeden Aufruf zu Hass und Gewalt und rufen alle Menschen dazu auf, sich für die Gewaltfreiheit aller Aktionen zum G20-Gipfel einzusetzen“, sagte Bischöfin Fehrs weiter. „Ich bin überzeugt davon, dass die Staats- und Regierungschefs dieser Länder das Antlitz der Erde verändern können. Zum Besseren“, erklärte Erzbischof Dr. Heße.

Für Rückfragen:
Claudia Ebeling, Pressesprecherin des Kirchlichen Bündnisses zum G20-Gipfel und Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche, Tel.: 040 88181-415, mobil: 0151 17595017, E-Mail: c.ebeling@nordkirche-weltweit.de

Download: Pressestatement Bischöfin Kerstin Fehrs
Download: Pressestatement Erzbischof Stefan Heße
Download: Pressestatement Kirchliches Bündnis zum G20-Gipfel

Interview mit Staatsrat Schmidt

Interview mit Staatsrat Schmidt

 

Im Bild von links nach rechts: Lucy Larbi, Staatsrat Wolfgang Schmidt, Ulrike Plautz, Diego Grützmann, Jannika Baars, Sophie Plautz

„Wie wollen wir in Zukunft leben?“ – das wird die Leitfrage des „Welt Bewegt“ Heftes sein, das Anfang Juni, parallel zum G20 Gipfel, erscheinen und sich im weiteren Sinn mit seinen Fragen und Themen auseinandersetzen wird. In diesem Heft werden ausschließlich Jugendliche bzw. junge Erwachsene zu Wort kommen, um ihre Perspektive zu politischen Fragen darzustellen.

Im Interview mit Staatsrat Schmidt im Hamburger Rathaus standen unter anderem Themen der G20, die Gestaltung einer lebenswerteren Zukunft und politisches Engagement im Mittelpunkt.

Wie kann G20 für mehr Fairness bei Schuldenkrisen sorgen?

Vortrag und Diskussion

Entwicklung braucht Entschuldung

Wie kann der G20 Gipfel in Hamburg für mehr Fairness bei Schuldenkrisen sorgen? Für viele Länder des Globalen Südens stellt die Verschuldung ein wesentliches Entwicklungshemmnis dar. Deshalb fordert das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de seit langem ein geregeltes Insolvenzerfahren für hochverschuldete arme Staaten. Zwei Fachleute aus betroffenen Ländern machen auf ihrem Weg zum G 20 Gipfel Station in Eutin: Eufrigina dos Reis, Grupo da Divida Mozambique und Mauricio Díaz Burdett, Direktor von „Foro Social de Deuda Externa y Desarrollo de Honduras“ (FOSDEH). Die Veranstaltung wird übersetzt.

Ort:
Gemeindesaal an der St. Michaelis Kirche Schlossstraße, 23701 Eutin

Veranstalter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Tansaniagruppe der Kirchengemeinde Curau, Evangelische Jugend Curau, Ahrensbök, Gnissau und Ökumenische Arbeitsstelle Ostholstein

Kooperationspartner:
erlassjahr.de

Das umfassende Programmheft mit über 50 Veranstaltungen ist erschienen

Das Programmheft ist da!

Das umfangreiche Programmheft mit über 50 Veranstaltungen zu Themen der G20 ist erschienen: Das Kirchliche Bündnis zum G20-Gipfel lädt ein, sich an den inhaltlichen Diskursen und gewaltfreien Aktivitäten vor und während des Gipfels zu beteiligen. Debatten über die Gestaltung einer gerechten und nachhaltigen Globalisierung sollen angeregt werden. An vielen Orten wird in den kommenden Monaten diskutiert, über soziale und ökologische Standards in Lieferketten nachgedacht und nach Lösungen für weltweite Schuldenkrisen gesucht.

Download des gesamten Programmheftes:
G20_Programm Kirchliches Bündnis

Neue Co-Versionen des G20 Songs sind eingetroffen

Neue Co-Versionen des G20 Songs sind eingetroffen

Vielen Dank an den Jugendchor Notes Bigarrees der evangelischen Gemeinde in Burg für das tolle Video.

erlassjahr.de, der Kirchliche Entwicklungsdienst der evangelisch-lutherischen Landeskirchen in Braunschweig und Hannovers und ELM Hermannsburg haben während des KED Seminars den G20- Song einstudiert und gesungen. Vielen Dank!

 

Hier eine Version des G20 Songs von Süd-Nord Freiwilligen des neuen Jahrgangs 2017-2018 vom Zentrum für Mission und Ökumene und ELM

 

 

 

Ökumenischer Inselkonvent Wilhelmsburg

Ökumenischer Inselkonvent Wilhelmsburg

Wilhelmsburg mischt mit und betet

Die Stadt steht Kopf. G20 in Hamburg mischt auf. G20 Staaten tragen Verantwortung. Wie nutzen sie ihre Verantwortung im Sinne von Gerechtigkeit und Frieden für alle? Gemeinsam stehen die G20 – und Deutschland gehört dazu –  immer noch für eine Politik, die auf Wirtschaftswachstum ausgerichtet ist und globale Konzerne und Finanzmärkte begünstigt. Ein breites gesellschaftliches Bündnis, darunter auch die Kirche, legt die Finger in die offene Wunde und setzt auf Alternativen. Globale Verantwortung begünstigt alle.

Nach der halbstündigen Andacht ist Zeit zu Snack (gerne etwas zu Essen mitbringen und untereinander teilen) und Friedensschnack.

Veranstaltungsort
Platz vor der Emmauskirche, Mannesallee, Hamburg

„Perspektivwechsel – 21 Glockenschläge für G20“

Wir reservieren einen weiteren Platz… für Gott! Und machen aus G20 ein G21 in Hamburg!

Den Blick weiten und Herzlichkeit wagen

Wir reservieren einen weiteren Platz… für Gott! Und machen aus G20 ein G21 in Hamburg! Wir wären schlecht beraten, wenn wir die Rechnung ohne den Wirt machten. Gerechtigkeit und Fairness im Miteinander der Völker und Nationen ist uns ein ernstes Anliegen. Deshalb besinnen wir uns darauf, was Gott sagt, und bringen unsere Anliegen ins Gebet. Anschließend laden wir ein zur Begegnung und zu Gesprächen.

Veranstaltungsort:
Heilandskirche, Winterhuder Weg 132, 22085 Hamburg

Gedanken. Gebet. Gemeinschaft.

Wir werden uns passend zum G-20-Gipfel 20 Minuten (+ für alle nicht vertretenen Länder ein paar Minuten mehr) Zeit nehmen, um uns durch Lesungen und Lieder von Gottes Wort ermutigen und herausfordern zu lassen.

Friedensandacht und Gebet zum G20-Gipfel

Die Mächtigen der G20 haben großen Einfluss in der Welt – in unserer Welt, in der sich viele Menschen persönlich und global nach Frieden sehnen. Angesichts der weltweiten Nöte wollen wir zusammenstehen, für Gottes übernatürlichen Frieden beten, für Gottes Gerechtigkeit (die Barmherzigkeit ist) einstehen und den Mut zu Umkehr und zu konkreter Nächstenliebe finden. Jesus rüttelt auf und ermutigt: „Was immer ihr für einen meiner Brüder und Schwestern getan habt – und wäre er noch so gering geachtet gewesen – das habt ihr für mich getan“ (Mt 25,40).

Wir werden uns passend zum G-20-Gipfel 20 Minuten (+ für alle nichtvertretenen Länder ein paar Minuten mehr) Zeit nehmen, um uns durch Lesungen und Lieder von Gottes Wort ermutigen und herausfordern zu lassen. Wir werden gemeinsam und mehrsprachig um Frieden und Weisheit beten, für dieses Wochenende und darüber hinaus.

Im Anschluss laden wir zu Gesprächen und kleinen Snacks ein – in freundlicher Atmosphäre – offen für jeden, der dazukommen will.

Veranstaltungsort:
Christus-Gemeinde Barmbek-Nord, Fuhlsbüttler Straße 113,
22305 Hamburg, 3. Obergeschoss (Eingang über die Diesterwegstraße)

Kooperationspartner:
Auferstehungskirche Barmbek (Ev.-luth. Kirchengemeinde Nord-Barmbek) mit Pastor Rainer Hanno

Referent/in:
Pastorin Regina Gaßmann

G20 Gebet

Gebet für Schutz, Weisheit und Segen für dieses wichtige Ereignis

Beten für G20 Gipfel in Hamburg

Vom 07.-08. Juli 2017 treffen sich die einflussreichsten Politiker der Welt in unserer Stadt sowie 6000 hochrangige Delegierte und über 3000 nationale und internationalen Medienvertreter. Hinzu kommen unzählige Helfer. Zusätzlich werden mehrere tausend Sicherheitsbeamte im Einsatz sein. Das Neue Testament gibt uns den Auftrag für unsere Verantwortungsträger zu beten. Dies wollen wir in einem Morgengebet tun.

Herzliche Einladung gemeinsam mit uns für Schutz, Weisheit und Segen für dieses wichtige Ereignis zu beten.

Veranstaltungsort:
Büro des Hamburgprojekts – Kirche für die Stadt, Studio2, Schulterblatt 73, 20357 Hamburg

Jugendgottesdienst Gerechtigkeit²°

Gestaltet wird dieser Jugendgottesdienst von einem Team, bestehend aus Pastorin Sandra Starfinger, Diplom-Sozialpädagogin Rebekka Schmalstieg, ehrenamtlichen Teamer/innen der JugendWelt und der JugendWelt Band.

Was ist eigentlich Gerechtigkeit? Wie kommen Menschen zu ihrem Recht? Was oder wen braucht es dafür? Diesen Fragen werden wir nachgehen im Jugendgottesdienst zum Thema Gerechtigkeit²°.

Gestaltet wird dieser Jugendgottesdienst von einem Team, bestehend aus Pastorin Sandra Starfinger, Diplom-Sozialpädagogin Rebekka Schmalstieg, ehrenamtlichen Teamer/innen der JugendWelt und der JugendWelt Band. Im Mittelpunkt dieses Jugendgottesdienstes steht das Gleichnis „Von der bittenden Witwe“ aus dem Lukasevangelium. Es erzählt davon, welche Hürden die Witwe überwinden muss und wie ihr schließlich zu ihrem Recht verholfen wird. Das Fürbittengebet hat eine besondere Form. Die Fürbitten werden während des Gottesdienstes von den Besucher/innen selbst geschrieben. Einige dieser Fürbitten werden dann als Fürbittengebet vorgelesen.

Veranstaltungsort:
Vicelinkirche, Saseler Markt 8, 22393 Hamburg

Mitwirkende:
JugendWelt Band der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Sasel, Pastorin Sandra Starfinger, Diplom-Sozialpädagogin Rebekka Schmalstieg und ehrenamtlichen Teamer/innen.

„24 Stunden – begleitet im Gebet“

Christen begleiten den G20-Gipfel für 24 Stunden mit ihren Gebeten

„24 Stunden – begleitet im Gebet“

Beginnend mit dem Friedensgebet begleiten Christen und Christinnen der Stadt aus den unterschiedlichen Konfessionen den G20-Gipfel für 24 Stunden mit ihren Gebeten. Parallel ist das Café Elbfaire geöffnet für Begegnungen und Stärkung. Eine gemeinsame Aktion des Ökumenischen Forums Hafencity und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen

Ort: Ökumenisches Forum HafenCity, Shanghaiallee 14, Hamburg

Gipfel-Gottesdienst – Heilige Messe zum G20-Gipfel

Der Gottesdienst mit Dompfarer Peter Mies greift die Themen des Gipfels auf und trägt sie im Gebet vor Gott.

Heilige Messe zum G20-Gipfel im St. Marien-Dom

Der G20-Gipfel berührt die großen Zukunftsthemen der Menschheit: die Frage nach der Gerechtigkeit in der Einen Welt, nach der Bewahrung der Schöpfung, nach Wegen zum Frieden. Diese Fragen müssen von Menschen beantwortet werden – doch ohne Gottes Hilfe wird uns das kaum gelingen. Der Gottesdienst mit Dompfrarrer Peter Mies greift die Themen des Gipfels auf und trägt sie im Gebet vor Gott. Weitere Informationen finden Sie unter www.mariendomhamburg.de.

Veranstaltungsort
St. Marien-Dom, Am Mariendom 1, 20099 Hamburg

Informationen unter:
Tel. 040 / 248 77 – 121, E-Mail riedel@erzbistum-hamburg.de

Friedensgebet GLOBAL.GERECHT.GESTALTEN.

Texte und Musik hören – Lieder singen – für den Frieden beten

Texte und Musik hören – Lieder singen – für den Frieden beten

Mitwirkende
Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann, Pastor Frank Engelbrecht, Jugendkantorei St. Petri/St. Katharinen unter der Leitung von Sabine Paap sowie Julian Sengelmann und Gäste

Im Anschluss
Brot und Getränke in der Kirche sowie die Möglichkeit, auf den Kirchturm zu gehen. Um 20 Uhr mündet der Abend in einem Konzert: Pop und Gospel im Turm

Veranstaltungsort
Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg, www.katharinen-hamburg.de

Ökumenischer Gottesdienst zu G20

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg lädt zu einem gemeinsamen Ökumenischen Gottesdienst in die Hauptkirche Sankt Katharinen in Hamburg ein.

Die Predigten des Gottesdienstes im Download: Predigten von Agnes Abuom und Charles Gordon

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege in euch einen neuen Geist (Hesekiel 36, 26).

Im gemeinsamen Singen, Beten und Hören auf Gottes Wort setzen wir ein Zeichen für eine gerechtere Welt: für die Chance auf Bildung, für die Unterstützung von Geflüchteten, für ein faires Verfahren zur Lösung von Schuldenkrisen, für eine gerechte Verteilung der Ressourcen.

Dazu lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg (ACKH) ein: Viele engagierte Frauen und Männer christlicher Kirchen, von Diensten und Werken der Nordkirche sowie der Kampagne erlassjahr.de haben diesen Gottesdienst gemeinsam vorbereitet. Der Gospelchor aus St. Georg Borgfelde unter Leitung von Folarin Omishade, ein Bläserchor unter Leitung von Landesposaunenwart Daniel Rau und Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf an der Orgel werden den Gottesdienst musikalisch mitgestalten.

Im Anschluss, gegen 12 Uhr, hören wir Grußworte u. a. von Katharina Fegebank (Hamburgs Zweite Bürgermeisterin), Dr. Klaus Schilder (Misereor) und Dr. Klaus Seitz (Brot für die Welt). Vertreterinnen und Vertreter aus lokalen und internationalen Initiativen machen Mut zum konkreten Handeln. Dieses Bühnenprogramm wird musikalisch begleitet. Zudem wird ein Mittagsimbiss angeboten.

Predigtimpulse

  • Dr. Agnes Abuom, Anglikanische Kirche von Kenia,  V orsitzende des Zentralausschusses des  Ökumenischen Rates der Kirchen
  • Charles Jason Gordon, Bischof der Katholischen Kirche von Barbados,  Speaker im Rahmen von Debt20 und erlassjahr.de

Liturgische Gestaltung u.a.

  • Uwe Onnen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg
  • Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg-Lübeck   der Evangelisch-Lutherischen Kirche in  Norddeutschland
  • Dr. Stefan Heße, Erzbischof im Erzbistum Hamburg
  • Dr. Ulrike Murmann, Hauptpastorin an St. Katharinen

Ansprechpartnerin:
Anne Freudenberg, a.freudenberg@nordkirche-weltweit.de Tel 040 88181 243

GREIFSWALD: Global.Gerecht.Gestalten – Poetry Slam im Vorfeld des G20 Gipfels in Hamburg

Acht SlammerInnen fordern in einer Dichterschlacht zwanzig Staats- und Regierungschefs mit ihren pointierten und wortgewaltigen Texten heraus.

Acht SlammerInnen fordern in einer Dichterschlacht zwanzig Staats- und Regierungschefs mit ihren pointierten und wortgewaltigen Texten heraus.

Donald Trump, Recep Tayyip Erdoğan und Wladimir Putin kommen am 7. und 8. Juli 2017 nach Hamburg. Dort treffen sie sich zum G20 Gipfel mit den 17 anderen Staats- und Regierungschefs aus den führenden Industrie- und Schwellenländern. Sie sind verantwortlich für mehr als vier Fünftel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und für drei Viertel des Welthandels.

Acht SlammerInnen aus ganz Deutschland fordern die mächtigsten Frauen und Männer der Welt mit Wortwitz und Schlagfertigkeit heraus: die Menschenrechte müssen verteidigt werden; jedes Kind hat ein Recht auf Bildung; der Hunger in der Welt muss beendet werden; keiner darf zurückgelassen werden; hochverschuldete Länder müssen durch internationale Entschuldungsverfahren unterstützt werden; das UN-Klimaabkommen von Paris muss umgesetzt werden, denn wir haben nur diese eine Erde. Die Wortakrobatinnen und Wortakrobaten stehen zwar im Wettbewerb, doch in ihrer Haltung sind sie vereint: es ist wichtig, für die Würde jedes einzelnen Menschen einzutreten und eine gerechtere Welt mitzugestalten.

Veranstaltungsort
Stadthalle Greifswald, Robert-Blum-Straße 18, 17489 Greifswald

Kooperationspartner
Dominik Bartels und Patrick Schmitz von Poppin Poetry Braunschweig, Theater Rostock, Theater Greifswald, Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg, Ökumenische Arbeitsstelle Pommern, Eine-Welt-Landesnetzwerk MV (angefragt), Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg Vorpommern (angefragt), Stadt Greifswald (angefragt), Stadt Rostock (angefragt)

Eintritt
€ 8,00 für Schüler und Studierende; € 10,00 für Vollzahlende

Informationen zur Anmeldung
Ansprechpartnerin: Anne Freudenberg, a.freudenberg@nordkirche-weltweit.de; Tel: 040 88181 243

 

ROSTOCK: Global.Gerecht.Gestalten – Poetry Slam im Vorfeld des G20 Gipfels in Hamburg

Acht SlammerInnen fordern in einer Dichterschlacht zwanzig Staats- und Regierungschefs mit ihren pointierten und wortgewaltigen Texten heraus.

Acht SlammerInnen fordern in einer Dichterschlacht zwanzig Staats- und Regierungschefs mit ihren pointierten und wortgewaltigen Texten heraus.

Donald Trump, Recep Tayyip Erdoğan und Wladimir Putin kommen am 7. und 8. Juli 2017 nach Hamburg. Dort treffen sie sich zum G20 Gipfel mit den 17 anderen Staats- und Regierungschefs aus den führenden Industrie- und Schwellenländern. Sie sind verantwortlich für mehr als vier Fünftel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und für drei Viertel des Welthandels.

Acht SlammerInnen aus ganz Deutschland fordern die mächtigsten Frauen und Männer der Welt mit Wortwitz und Schlagfertigkeit heraus: die Menschenrechte müssen verteidigt werden; jedes Kind hat ein Recht auf Bildung; der Hunger in der Welt muss beendet werden; keiner darf zurückgelassen werden; hochverschuldete Länder müssen durch internationale Entschuldungsverfahren unterstützt werden; das UN-Klimaabkommen von Paris muss umgesetzt werden, denn wir haben nur diese eine Erde. Die Wortakrobatinnen und Wortakrobaten stehen zwar im Wettbewerb, doch in ihrer Haltung sind sie vereint: es ist wichtig, für die Würde jedes einzelnen Menschen einzutreten und eine gerechtere Welt mitzugestalten.

Veranstaltungsort
Volkstheater Sommer, Halle 2017, Hellingstraße 1, 18057 Rostock

Kooperationspartner
Dominik Bartels und Patrick Schmitz von Poppin Poetry Braunschweig, Theater Rostock, Theater Greifswald, Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg, Ökumenische Arbeitsstelle Pommern, Eine-Welt-Landesnetzwerk MV (angefragt), Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg Vorpommern (angefragt), Stadt Greifswald (angefragt), Stadt Rostock (angefragt)

Eintritt:
€ 9,00 für Schüler und Studierende; € 13,00 für Vollzahlende

Informationen zur Anmeldung
Ansprechpartnerin: Anne Freudenberg, a.freudenberg@nordkirche-weltweit.de; Tel: 040 88181 243

„G20 geht uns an“ – Politisches Abendgebet

Wege zur Fair-Änderung: Was können wir tun, um ausbeuterische Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne in der Textilindustrie zu beenden und Frauen in ihren Rechten weltweit zu stärken?

Wege zur Fair-Änderung: Was können wir tun, um ausbeuterische Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne in der Textilindustrie zu beenden und Frauen in ihren Rechten weltweit zu stärken?

Vor dem G20- Gipfel in Hamburg wollen wir über die Zusammenhänge von textiler Mode und Ausbeutung von Frauen informieren und Lösungsansätze für ein faires Wirtschaften zur Stärkung von Frauen und Kindern diskutieren. Dabei werden wir uns auf die Weisungen der Bibel für ein gerechtes Zusammenleben besinnen, uns Gott im Gebet zuwenden und konkrete Schritte der Fair-Änderung suchen. G 20 geht uns an, weil wir eine Vision von einer gerechten Welt haben.

Veranstaltungsort:
Auferstehungskirche, Timm-Kröger-Straße 33, 25746 Heide

Kooperationspartner:
Kirchengemeinde Heide, Weltladen Heide und Kampagne für saubere Kleidung Kiel

Leitung:
Pastorin Luise Jarck-Albers und Team

 

Debt20: Entwicklung braucht Entschuldung – jetzt!

Speakers-Tour durch Schleswig-Holstein

Speakers-Tour durch Schleswig-Holstein

Ein Tourenbus reist durch Schleswig-Holstein zum G20-Gipfel nach Hamburg. An Bord: Vertreterinnen und Vertreter der Kampagne „Debt20: Entwicklung braucht Entschuldung – jetzt!“ Sie weisen auf Gefahren für ihre Länder durch neue Schuldenkrisen hin und fordern: Die deutsche G20-Präsidentschaft muss die Debt20-Stimmen hören! Geplant sind u. a. Straßenaktionen und öffentliche Diskussionsveranstaltungen.

Die „Stimmen“ der Debt20:

  • Mauricio Díaz Burdett, Honduras
  • Dr. Eufrigina dos Reis, Mosambik

Veranstalter vor Ort sind die Ökumenischen Arbeitsstellen der Kirchenkreise der Nordkirche und Erlassjahr.de. Ermöglicht wurde die Tour vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche, dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein sowie der Ökumenischen Arbeitsstelle Altholstein.

Stationen u. a.:

Sa, 24. Juni: Breklum, Christian Jensen Kolleg
Tage der Einen Welt

So, 25. Juni: Osterrönfeld
18 Uhr Gottesdienst in St. Michaelis, 19.30 Uhr Vortrag und Diskussion im Gemeindehaus

Mo, 26. Juni: Flensburg
12 Uhr Aktion vor der Mensa der Europa-Universität, 18 Uhr Abendveranstaltung in der Campelle (Thomas-Fincke-Straße 16)

Di, 27. Juni: Heide
20-22 Uhr im Bürgerhaus, kl. Saal (Neue Anlage 5): Podiumsgespräch zum Teufelskreis der internationalen Schuldenpolitik

Mo, 3. Juli: Eutin
19-21:30 Vortrag und Diskussion, Gemeindesaal an der St. Michaelis Kirche Schlossstraße, 23701 Eutin

Di, 4. Juli: Kiel
11 Uhr im RBZ Wirtschaft (Westring 444): Im Rahmen der Ausstellung „Geschichte der Schulden“ arbeiten die Debt20-Vertreter/innen in Vortrag und Diskussion mit Schüler/innen, Lehrerkräften und interessierter Öffentlichkeit. Abschluss mit Straßentheater-Aktion ca. 13 Uhr.

Di, 4. Juli, Neumünster
17 Uhr Großflecken, Ecke Lütjenstraße: Der Debt20-Tourenbus ist Gast der monatlichen Mahnwache „Frieden und Gerechtigkeit“, Straßentheater.

18.15 Uhr im Zentrum Kirchlicher Dienste (Am Alten Kirchhof 5): Vortrag und Diskussion, mit Imbiss

Fr, 7. Juli: Hamburg
Dialog-Event: Debt20 meets G20

Speakerstour durch NEUMÜNSTER, Auf dem Weg zum Debt 20, „Entwicklung braucht Entschuldung – jetzt!“

Die deutsche G20 Präsidentschaft muss die Debt 20 Stimmen hören!

Der Debt-20-Tourenbus ist am 4.7. am Nachmittag Gast der monatlichen Mahnwache „Frieden und Gerechtigkeit“ auf dem Großflecken, Neumünster. Die Aktion des Straßentheaters wird an diesem Tag hier im Mittelpunkt stehen. Anschließend sind alle zu 18:15 eingeladen ins Zentrum kirchlicher Dienste, bei einem kleinen Imbiss zu Vortrag und Diskussion mit: Mauricio Díaz Burdett, er ist Direktor von „Foro Social de Deuda Externa y Desarrollo de Honduras“ (FOSDEH), Eufrigina dos Reis; sie arbeitet für die Grupo da Divida Mozambique

Veranstaltungsort
Straßentheater Großflecken, Ecke Lütjenstraße, Neumünster

Vortrag und Diskussion
Zentrum Kirchlicher Dienste, Am Alten Kirchhof 5, 24534 Neumünster

Kooperationspartner
Ökumenische Arbeitsstelle Altholstein, B.E.I.-SH, KED der Nordkirche, Erlassjahr.de, Friedensforum Neumünster

Referent/in
Mauricio Díaz Burdett, „Foro Social de Deuda Externa y Desarrollo de Honduras“ (FOSDEH), Eufrigina dos Reis; Grupo da Divida Mozambique,

Informationen zur Anmeldung: silke.leng@althosltein.de

Speakerstour durch KIEL- Die deutsche G20 Präsidentschaft muss die Debt 20 Stimmen hören!

Der Debt-20-Tourenbus ist am 4.7. am Vormittag im RBZ, Westring 440 in Kiel. Die VertreterInnen der Debt 20 werden in Vortrag und Diskussion mit Schüler_innen, LehrerInnen und interessierter Öffentlichkeit im Rahmen der Ausstellung „Geschichte der Schulden“ zum Thema arbeiten.

Die deutsche G20 Präsidentschaft muss die Debt 20 Stimmen hören!

Der Debt-20-Tourenbus ist am 4.7. am Vormittag im RBZ, Westring 440 in Kiel. Die VertreterInnen der Debt 20 werden in Vortrag und Diskussion mit Schüler_innen, LehrerInnen und interessierter Öffentlichkeit im Rahmen der Ausstellung „Geschichte der Schulden“ zum Thema arbeiten.

Eingeladen sind: Mauricio Díaz Burdett, er ist Direktor von „Foro Social de Deuda Externa y Desarrollo de Honduras“ (FOSDEH), Eufrigina dos Reis; sie arbeitet für die Grupo da Divida Mozambique. Die Veranstaltung endet mit einer Straßentheater-Aktion um ca. 13:00.

Veranstaltungsort:
RBZ-Wirtschaft, Westring 440, Kiel

Veranstalter:
Ökumenische Arbeitsstelle Altholstein und Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein eV. (BEI)

Kooperationspartner
Ökumenische Arbeitsstelle Altholstein, B.E.I.-SH, KED der Nordkirche, Erlassjahr.de

Referent/in
Mauricio Díaz Burdett, „Foro Social de Deuda Externa y Desarrollo de Honduras“ (FOSDEH), Eufrigina dos Reis; Grupo da Divida Mozambique

„Entwicklung braucht Entschuldung – jetzt!“ – Speakerstour durch Schleswig-Holstein macht Station in Heide

Ein Podiumsgespräch mit Betroffenen zum Teufelskreis der internationalen Schuldenpolitik

Die Verarmung der Länder des globalen Südens und die Verelendung ihrer Bevölkerung ist eine Tragik für Millionen betroffener Menschen und eine Bedrohung für den Weltfrieden. Obwohl uns Wissenschaft und Technik ungeahnte Möglichkeiten schenken und viele arme Länder einen natürlichen Reichtum besitzen, müssen Menschen dort hungern, können sich keine Gesundheitsversorgung leisten und ihre Kinder nicht in die Schule schicken. Eine der wesentlichen Ursachen für die Armut ist der Teufelskreis der hohen Verschuldung dieser Länder.

Veranstaltungsort:
Bürgerhaus Heide, kleiner Saal. Neue Anlage 5, 25746 Heide

Kooperationspartner:
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Dithmarschen

Referenten:
Dr.Eufrigina dos Reis
arbeitet für die Grupo da Divida Mozambique (GMD), eine Nicht – Regierungs-Organisation, die Kredite an den Staat überwacht, Mauricio Díaz Burdett ist Direktor des „Sozialforums zur Auslandsverschuldung und Entwicklung von Honduras“.

Angabe zu Eintrittsgeldern:
Eintritt frei

Strassenaktion und Vortragsveranstaltung

G-20 aus der Perspektive der Nordkirche – „Speakerstour„Entwicklung braucht Entschuldung – jetzt!“

Im Rahmen der nordkirchlichen Veranstaltungen zur G20-Gipfel (8./9. Juli 2017) findet im Juni 2017 die von erlassjahr.de initiierte Speakerstour statt. Ein Tourenbus fährt mit zwei Betreuer_innen (weltwärts-Freiwillige und FSJ-lerinnen) und zwei Speakern aus dem globalen Südenzu verschiedenen Veranstaltungsorten in SH.

Zugesagt haben Dr. Eufrigina dos Reis Manoela, GruppoMozambicano da Divida und Alberto Acosata, Flacso, Ecuador. Am Montag, 26.06.2017 werden die Gäste in Flensburg sein. Sie werden mittags auf dem Campus der Europa-Universität Flensburg eine Strasssenaktion durchführen und abends in der Campelle der esg-Flensburg über die Schuldenlage in ihren Ländern informieren und mit Studierenden und anderen Interessierten darüber ins Gespräch kommen.

Veranstaltungsort     
12.00 Uhr: Aktion vor der Mensa der Europa-Universität Flensburg, Kanzleistr. 94, 24941 Flensburg

18.00 Uhr:  Abendveranstaltung in der Campelle Flensburg, Thomas-Fincke-Straße 16, 24943 Flensburg

Kooperationspartner
esg-Flensburg, Pastorin Silke Nicoline Hansen, Thomas-Fincke-Straße 16, 24943 Flensburg

 

Tage der Einen Welt Breklum

Drei Tage im Zeichen von weltweiter Gerechtigkeit und Ökumene

„Gerechtigkeit statt Almosen“ – unter diesem Titel steht der Studientag am Samstag. Referent Klaus Seitz, Leiter der Abteilung Politik bei Brot für die Welt, Gina Eufrigina dos Reis (Mozambique), Mauricio Díaz Burdett, (Honduras) und jugendlichen Freiwilligen.

Dabei kommen auch Forderungen und Fragen zur Sprache, die sich am Vortag bei einem G20-Planspiel unter dem Motto „Hunger ist kein Schicksal“ mit 80 Schülerinnen und Schülern aus Nordfriesland ergeben haben. Freiwillige aus dem globalen Süden und deutsche Rückkehrer bringen die Jugendperspektive in den Studientag ein und berichten von ihrem eigenen Engagement. Am Samstagnachmittag vertiefen diverse Workshops die Thematik.

Abends leiten eine Johannisfeier und ein Gartenfest die ökumenische Begegnung ein, die in einem Open-Air-Gottesdienst auf der Breklumer Festwiese am Sonntag gipfelt.

Veranstalter:
Christian Jensen Kolleg, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Evangelische Akademie der Nordkirche, Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche, Evangelisches Regionalzentrum Westküste, Kirchengemeinde Breklum

Ort:
Christian Jensen Kolleg, Kirchenstr. 4-13, Breklum

Anmeldung:
info@christianjensenkolleg.de

Kinofilm: The True Cost – Der Preis der Mode

Wer zahlt den Preis für unsere Kleidung? Dieser Frage geht Regisseur Andrew Morgan mit seinem Dokumentarfilm nach.

Es gibt kaum einen Markt, bei dem Schein und Realität so weit auseinander liegen wie bei der Bekleidungsindustrie. Auf der einen Seite gibt es Modeschauen mit Starmodels und rotem Teppich, auf der anderen Seite wird Kleidung unter sklavenähnlichen Bedingungen in Ländern des globalen Südens produziert. Die Ausbeutungskette, die hinter einem Kleidungsstück steckt, wird unsichtbar hinter der Glamourwelt der Modeindustrie. „The True Cost – Der Preis der Mode“ zeigt die erschütternde Wahrheit: Die Kosten für unsere Kleidung müssen andere bezahlen.

Anschließend: Austausch und Diskussion über den Film im Weltladen Heide

Veranstalter/Kooperationspartner:
Ev. Frauenwerk Dithmarschen, FilmClub Heide e. V., Weltladen Heide, Verbraucherzentrale Heide, Kampagne für Saubere Kleidung/Regionalgruppe Kiel

Ort:
Kino LichtBlick, Süderstraße 24, Heide; anschließend: Weltladen Heide, Markt 27/28

Kosten:
7,50 € (Kinokarte)

Anmeldung:
Kartenreservierung ab 15. Juni unter Telefon 0481 68 68 11

 

Gipfel-Disput

Öffentliches Streitgespräch über Chancen und Risiken des G20-Gipfels in Hamburg

Die reformatorische Form der Disputation steht hier Pate: Zwei Wirtschaftswissenschaftler mit markant unterschiedlichen Positionen debattieren zum G20-Gipfel in Hamburg. Was kann eine solche Konferenz ermöglichen, wo stecken die Gefahren? Was können wir erwarten, wenn die mächtigsten Regierungschefs zusammenkommen? Und wer vertritt die Stimme der anderen?

Professor Henning Klodt leitet das Zentrum Wirtschaftspolitik am Kieler Institut für Weltwirtschaft und den Gesprächskreis Wirtschaftspolitik an der Hermann-Ehlers-Akademie in Kiel. Privatdozent Ralf Ptak ist Wirtschaftswissenschaftlicher Referent im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) der Nordkirche und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von attac Deutschland. Für kontroverse Sichtweisen ist also gesorgt. Die beiden Ökonomen entwickeln eigene Thesen zu G20 und diskutieren. Auch das Publikum mischt sich in die Disputation ein.

Moderation:
Friedemann Magaard, Christian Jensen Kolleg.

Veranstalter:
Christian Jensen Kolleg, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Evangelische Akademie der Nordkirche

Ort:
Christian Jensen Kolleg, Kirchenstr. 4-13, Breklum

Anmeldung:
ab 18.30 Uhr wird ein kleiner Imbiss gereicht, daher Anmeldung erbeten unter Tel. 04671 911 20 oder info@christianjensenkolleg.de

Soja in aller Munde

Futtermittel, Gentechnik, Tofu – eine Bohne macht Karriere. Studienabend im Vorwege des G20-Gipfels

Landwirte in Deutschland steigern mit genverändertem Import-Soja die Milchleistung ihrer Kühe. Damit nutzen sie große Flächen in den Ländern des globalen Südens. Ein Beispiel für virtuelle Landnahme – mit vielen nachteiligen Folgen für Landwirte und Umwelt dort. Müssen Landwirte und Verbraucher dies in einer globalisierten Welt akzeptieren oder gibt es Alternativen? Wie wird das Thema von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen vor dem G20-Gipfel in Hamburg diskutiert? Wer bringt die Interessen von Kleinbauern zur Sprache?

Die Sojabohne ist ein Multitalent, denn mit ihrem Gehalt an besonders hochwertigem Eiweiß empfiehlt sie sich für die Ernährung von Mensch und Tier. Soja ist insbesondere wertvoll für die menschliche (vegane) Ernährung – und prompt erscheint ein Buch „Die Sojalüge“.

Eine Diskussionsveranstaltung mit einem Imbiss, bei dem die Karriere-Bohne die Hauptrolle spielt.

Leitung: Dipl.-Ing. agr. Ulrich Ketelhodt, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Nordkirche; Pastor Friedemann Magaard, Christian Jensen Kolleg.

Veranstalter und Ort:
Christian Jensen Kolleg, Kirchenstr. 4-13, Breklum

Anmeldung:
Tel. 04671 922 10, info@christianjensenkolleg.de

G20-Gipfel in Hamburg 2017

Informationsveranstaltung: Wer sind die G20? Worüber wird verhandelt? Was geht uns das an?

Informationsveranstaltung: Wer sind die G20? Worüber wird verhandelt? Was geht uns das an?

Anfang Juli treffen sich Chefinnen und Chefs der größten Industrie- und Schwellenländer (G20) in Hamburg, um über zentrale Themen der Globalisierung zu sprechen. Dabei geht es um Wirtschafts- und Finanzfragen, aber auch um Klimawandel, Fluchtursachen und vieles mehr. Themen, die alle Länder unserer Erde betreffen.

Warum kommen dazu aber nicht alle, sondern nur einige wenige Länder zusammen? Was ist der Hintergrund der G20, und was sind die wirklichen Themen beim Treffen in Hamburg? Warum gibt es Proteste gegen den Gipfel? Und warum sind die Themen, die dort besprochen werden, auch für uns wichtig? Wir möchten über den G20-Gipfel informieren und Antworten auf diese Fragen geben. Referentin ist Ellen Prowe vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche.

Veranstalter/Kooperationspartner:
Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche, Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, Ökumenische Arbeitsstelle im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde (2.5.), Ökumenische Arbeitsstelle des Kirchenkreises Altholstein (3.5.)

Ort am 2.5.:
Zentrum für kirchliche Dienste, Am Margarethenhof 41, Rendsburg

Ort am 3.5.:
Martinskirche, Charles-Roß-Ring 118, Kiel

Wir müssen reden: Debt20 meets G20

Globale Schuldenkrisen bedrohen die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele weltweit. Welche Rolle haben die G20 bei der Prävention und Lösung von Schuldenkrisen? Was sind die Perspektiven der Menschen in betroffenen Ländern?

Dialog-Event

Globale Schuldenkrisen bedrohen die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele weltweit. Welche Rolle haben die G20 bei der Prävention und Lösung von Schuldenkrisen? Was sind die Perspektiven der Menschen in betroffenen Ländern?

Die G20 schreiben sich eine zentrale Rolle in der Steuerung der Weltwirtschaft zu. Wie aber wollen sie mit künftigen Schuldenkrisen umgehen? Dieser Frage müssen sich die G20 stellen, wenn sie ihr Ziel erreichen wollen, dass Menschen auf der ganzen Welt von Wachstum und Wohlstand profitieren. Denn schon heute zeichnet sich die nächste globale Schuldenkrise ab, die die Zukunftsfähigkeit von Volkswirtschaften bedroht und eine Gefahr für das Erreichen der vereinbarten globalen Entwicklungsziele darstellt.

Damit sich die dramatischen Krisen der Vergangenheit nicht wiederholen, müssen die Erfahrungen und Perspektiven von Menschen in betroffenen Ländern bei den Beratungen der G20 berücksichtigt werden. Das Dialog-Event trägt dazu bei, indem Menschen aus kritisch verschuldeten Ländern – die Debt20 – in den Dialog mit Vertreterinnern und Vertretern der Regierungen und Institutionen der G20 gebracht werden. Gemeinsam diskutieren sie die aktuellen Herausforderungen, vor denen kritisch verschuldete Länder stehen, und die aus ihrer Sicht notwendigen Lösungen.

Die Veranstaltung ist zugleich der Abschluss der Speakers-Tour

Veranstalter:
Erlassjahr.de, Brot für die Welt, Friedrich-Ebert-Stiftung, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED)

Ort:
GLS Gemeinschaftsbank, Düsternstraße 10, Hamburg

Interreligiöses Friedensgebet am Vorabend des G20-Gipfels

Die großen Hamburger Religionsgemeinschaften beten für den Frieden und laden zu einem Empfang ein

Die großen Hamburger Religionsgemeinschaften beten für den Frieden und laden zu einem Empfang ein

Frieden und Gerechtigkeit sind zentrale Werte in allen Weltreligionen. Das Interreligiöse Forum Hamburg lädt dazu ein, am Vorabend des G20-Gipfels gemeinsam ein Zeichen zu setzen: Aleviten, Bahai, Buddhisten, evangelische und katholische Christen, Hindus, Juden und Muslime wollen diese Anliegen in einem Gebet aufnehmen und anschließend auf einem Empfang darüber ins Gespräch kommen.

Die Mitglieder des Interreligiösen Forums Hamburg sind von der gemeinsamen Vision geleitet, dass Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und Weltanschauung in Hamburg friedlich miteinander leben, einander in ihrer jeweiligen religiösen Tradition achten und gemeinsam Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen.

Es wirken führende Vertreterinnen und Vertreter der Hamburger Religionsgemeinschaften mit, u. a. Bischöfin Kirsten Fehrs, Erzbischof Stefan Heße, Landesrabbiner Shlomo Bistritzky.

Veranstalter:
Interreligiöses Forum Hamburg, Akademie der Weltreligionen

Ort:
Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal B

Nähere Infos unter: http://ifh.hamburg/

 

 

Gipfel für Globale Solidarität: Podium 4 – Klima retten und Ernährung sichern – geht das mit G20?

Wir brauchen ein neues Entwicklungsparadigma für Klimagerechtigkeit und für Ernährungssouveränität!

Klimaschutz und Ernährung im globalen Norden und Süden sind eng miteinander verstrickt. Die Folgen der Klima-Ungerechtigkeit verschärfen sich: Lebensgrundlagen, Menschenrechte und Zukunftsperspektiven von Millionen Menschen sind akut bedroht.

Verstärkt werden diese Krisen von einer ungerechten Handelspolitik, die insbesondere von den führenden Ländern der G20 ausgeht. Sie wird begleitet von scheinbar großherzigen Entwicklungsinvestitionen – dominiert von privaten Interessen der Agrarchemie- und Saatgutunternehmen und unterstützt von staatlichen Institutionen, um Landkonzentration zu verstärken und das agrarindustrielle Modell flächendeckend einzuführen.

Großkonzerne wie Bayer Monsanto dominieren die Landwirtschaft weltweit und zerstören die lokale Landwirtschaft. Ernährungssouveränität als Gegenentwurf zur industrialisierten und exportorientierten Landwirtschaft gewinnt für immer mehr Menschen an Dringlichkeit. Wie kann eine zukunftsfähige globale Entwicklung aussehen, die die ökologischen Probleme des ressourcenintensiven, wachstumsfixierten Modells der Industrieländer überwindet? Wir wollen alternative Lösungen diskutieren, welche die Lebens-, Konsum- und Produktionsweisen und die Politik der G20-Länder und darüber hinaus auf den Prüfstand stellen.

Mit:

  • Dr. Imme Scholz, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik
  • Dr. Klaus Seitz, VENRO-Vorstand und Leiter der Abteilung Politik bei Brot für die Welt, Berlin
  • Johanna Böse-Hartje, Milchbäuerin aus Niedersachsen, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
  • Frank Ademba, Kleinbauernnetzwerk MVIWATA, Tansania
  • Mariann Bassey, Friends of the Earth, Nigeria
  • Kumi Naidoo, Aktivist, ehemaliger Executive Director von Greenpeace International

Veranstalter:
Brot für die Welt/Diakonisches Werk Hamburg, Agrarkoordination, Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, attac, Greenpeace, Heinrich Böll Stiftung, Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche, Misereor

Ort:
Kampnagel, Jarrestraße 20, Hamburg

Zum weiteren Programm des Alternativgipfels  am 5./6. Juli siehe: solidarity-summit.org

Bring your own Chair – Politisches Nachtgebet zum G20-Gipfel

Gipfeltreffen der talbewohner Politisches Nachtgebet vor dem G20-Gipfel

Gipfeltreffen der Talbewohner: politisches Nachtgebet vor dem G20-Gipfel

Die globalen Herausforderungen lassen sich durch nationale Abschottung nicht lösen. Den Blick auf die Eine Welt üben wir seit Jahrzehnten ein. In unserem Willkommenskulturhaus begegnet sich die Welt. Geflüchtete Menschen nehmen ihren Stuhl und setzen sich an unseren Tisch. Dann beginnt das Erzählen und Nachdenken, Erinnern und Stärken, das Feiern, Singen und Beten. Dann mischen wir uns ein.

Wir laden ein zum Nachdenken, „Imagine“ und anderes Singen, Reden, Weiterbeten, Anstoß und Anlauf nehmen… Im Format des „Politisches Nachtgebetes.

Prof. Hans-Martin Gutmann wird die Bibelarbeit halten. Der Schauspieler Peter Franke wird die Bibel lesen. Die „Grüne Jugend Hamburg“ macht den Kontext deutlich. Ein Adhoc-Projektchor ist dabei.

Mit:
Prof. Hans-Martin Gutmann und Peter Franke, Grüne Jugend, Pastor Frank Howaldt, Kantor Igor Zeller und dem Open Sound Projektchor

Veranstalter:
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Ottensen mit WillkommensKulturhaus (Begegnungsraum von Geflüchteten und Einheimischen) und anderen

Ort:
Christianskirche, Klopstockplatz, Hamburg

 

 

Gebet mit Liedern aus Taizé

Besinnung und Fürbitte in unruhiger Zeit

Besinnung und Fürbitte in unruhiger Zeit

Bevor das G20-Treffen beginnt – innehalten. Atem holen, Gottes Worte hören, singen, sagen und beten für das, was unsere Welt braucht: Gerechtigkeit und Frieden. Beschenkt und getragen sein von dem, was verbindet, über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg.

Veranstalter:
Team des Gebetskreises und Musikteam der Kreuzkirche

Ort:
Kreuzkirche Eimsbüttel, Tresckowstr. 7, Hamburg

Frauen – Flucht – Perspektiven fürs Bleiben: ein blinder Fleck in der G20-Agenda

Ein Open Space für Frauen mit und ohne Fluchterfahrung

Unter den Schlagworten „Zukunftsfähigkeit verbessern“ und „Verantwortung übernehmen“ wird sich der G20-Gipfel im Juli in Hamburg einerseits mit dem Thema Chancengleichheit für Frauen und andererseits mit Migration beschäftigen. Wir möchten beide Perspektiven zusammenbringen und nach Chancengleichheit für geflüchtete Frauen hier bei uns fragen. Viele sind geblieben und brauchen Perspektiven über die ersten, grundlegenden Hilfen hinaus. Es geht darum, einen sicheren Ort, Schutz vor (sexualisierter) Gewalt, berufliche Perspektiven, Bildungsmöglichkeiten und Chancen für ein gutes Leben zu finden. Häufig werden die besonderen Bedürfnisse von Frauen nicht oder zu wenig berücksichtigt. Wir laden zu einem Forum ein, auf dem sich Frauen mit und ohne Fluchterfahrung begegnen und gemeinsam Lösungen entwickeln können. Wir möchten miteinander sprechen und voneinander lernen. In einem Open Space werden wir zusammentragen, was die Frauen bewegt und was sie brauchen.

Referentinnen:

  • Nicolien Zuijdgeest, Trainerin, Amsterdam
  • Sabine Bender-Jarju, Savia/verikom, Hamburg
  • Claudia Rabe, Fachstelle Contra, Myriam (my rights as a migrant), Kiel

Veranstalter:
Frauenwerk der Nordkirche in Kooperation mit: Referat Flucht, Migration und interkulturelle Arbeit/Diakonisches Werk Hamburg, Frauenwerk und Flüchtlingsbeauftragte des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein, Ökumenische Arbeitsstelle des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-Ost

Ort:
Dorothee-Sölle-Haus, Königstr. 54, Hamburg

Uhrzeit:
Fr, 30. Juni, 19-21 Uhr
Sa, 1. Juli, 10 – 17 Uhr

Kosten:
bis 31. Mai 30 €, danach 35 €, Frauen mit Fluchterfahrung frei

Anmeldung:
seminare@frauenwerk.nordkirche.de, Tel. 040 306 20 13 60

Was kostet uns die Freiheit der Märkte?

Finanzmarktregulierung und Welthandel als Herausforderungen für den G20-Gipfel

Nach dem Desaster der Banken-, Finanz- und Eurokrise ab 2008 dämmerte es auch den eifrigsten Verfechtern einer neoliberalen Wirtschaftspolitik, dass durch Deregulierung, zumal auf den Finanzmärkten, die Existenz von Banken oder gar ganzer Staaten aufs Spiel gesetzt werden kann. US-Präsident Trump will nun der Wall Street alle Freiheiten zurückgeben, gleichzeitig aber die USA abschotten. Wer von den G20-Staaten nimmt sich daran, früher oder später, ein Beispiel? Welche Verantwortung hat Deutschland? Und was ist für die Länder des Südens gefährlicher: offener oder heimlicher Protektionismus der Industrieländer – oder ein Freihandel à la TTIP und CETA?

Die internationale Handels- und Investitionspolitik ist weltweit ins Zentrum öffentlicher Debatten gerückt. Noch nie zuvor in der Geschichte haben so viele Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker über den ganzen Globus verteilt die Notwendigkeit gesehen, die Handels- und Finanzpolitik sozial gerechter und ökologisch nachhaltiger zu gestalten. Die gebürtige Hamburgerin und seit langem in England lebende Nationalökonomin Susanne Schmidt hat klare Vorstellungen davon, was Deutschland und die G20 in Bezug auf Banken und Wirtschaft tun sollten. Sven Hilbig von Brot für die Welt wird die Perspektive der Länder des Südens vertreten.

Mit u.a.:

  • Susanne Schmidt, Nationalökonomin
  • Sven Hilbig, Referent füe Welthandel, Brot für die Welt, Berlin
  • Dr. Joachim Schuster, SPD-Abgeordneter im Europa-Parlament

Veranstalter:
Evangelische Akademie der Nordkirche, Frauenwerk der Nordkirche, Diakonisches Werk Hamburg/Brot für die Welt, Hauptkirche St. Jacobi

Ort:
Hauptkirche St. Jacobi (Südschiff), Jakobikirchhof 22, Hamburg

Anmeldung:
nicht erforderlich; Platzreservierung möglich: seminare@frauenwerk.nordkirche.de oder hamburg@akademie.nordkirche.de

 

Weltretter

Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Alltag

Das Klima erwärmt sich, der Regenwald stirbt, das Meer ist voller Müll, die Ressourcen schwinden. Wer solche Schlagzeilen hört, fühlt sich schnell ohnmächtig. Wo soll man denn nun anfangen, den Planeten zu retten? Und muss man dafür vegetarisch, vegan oder bio essen, Second-Hand-Kleidung oder in Deutschland Produziertes kaufen?

Wir treffen Menschen, die Essen vor der Mülltonne retten, für grüne Mode kämpfen oder den Zero-Waste-Lifestyle leben. In Tischgesprächen erzählen sie uns von ihrem Engagement, ihren Erfahrungen und Motivationen und inspirieren uns, es ihnen nachzumachen. Mit Getränken und Live-Musik wollen wir den Abend, bei gutem Wetter draußen, ausklingen lassen.

Mit:

  • Kirsten Brodde, Greenpeace
  • Thomas Schönberger, UmweltHaus am Schüberg
  • Martina Glauche, Ökomarkt e. V.
  • Luise Rosemeier, Bloggerin von Trashless Society
  • Hans-Christoph Bill, Fair-Handels-Berater

Musik: Alex Hirsch

Veranstalter:
Katholische Akademie Hamburg in Kooperation mit dem UmweltHaus am Schüberg

Ort:
Katholische Akademie, Herrengraben 4, Hamburg

Kosten:
9 €, ermäßigt 6 €

Preis der Globalisierung?

Die Krise der Demokratie und der Aufstieg des Rechtspopulismus

Nicht erst seit der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 ist eine wachsende Krise der politischen Repräsentation zu beobachten. Dieses internationale Phänomen ist mit großem Misstrauen gegenüber den politischen Eliten verbunden. Verschiedene populistische Bewegungen und Parteien beeinflussen den Diskurs maßgeblich und gewinnen mit ihren menschenfeindlichen Kampagnen beträchtlich an Einfluss.

Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen? Welche sozioökonomischen, politischen und kulturellen Einflüsse können diesen Trend erklären? Trotz großen Bürgerschaftsengagements – etwa bei der Unterstützung von Flüchtlingen – gibt es seit vielen Jahren eine gegenläufige Entwicklung. In den Studien von Wilhelm Heitmeyer u. a. finden wir mögliche Erklärungsansätze, warum immer häufiger Menschen aus der „Mitte“ der Gesellschaft zu autoritären Lösungen neigen und Empathie verloren geht. Diese Phänomene zu verstehen, ist eine Voraussetzung für eine demokratische und emanzipatorische Gegenbewegung. Das gilt auch für die Kirchen, die in dieser Debatte eine wichtige Rolle spielen können.

Impulse von: Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, Soziologe, Universität Bielefeld; Gerhard Ulrich, Landesbischof der Nordkirche. Moderation: PD Dr. Ralf Ptak, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

 

Veranstalter: Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche, Arbeitsstelle Weitblick des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein

Ort: Alfred Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, Hamburg

global.gerecht.gestalten. – Die Zivilgesellschaft mischt sich in den G20-Gipfel ein

Stundengebete und Gespräche anlässlich des Civil20

Auf Einladung der Bundesregierung treffen sich am 18. und 19. Juni etwa 250 Nichtregierungsorganisationen in Hamburg, um die Arbeit der G20 inhaltlich reflektierend zu begleiten und der internationalen Zivilgesellschaft zu global relevanten Themen eine gemeinsame Stimme zu verleihen. Die Civil20 (C20) sind ein Zusammenschluss nationaler und internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich seit 2009 jährlich formieren. Seit 2012 sind die C20 offiziell als Beteiligungsgruppe (sog. Engagement Group) der G20 anerkannt.

Die Kirchen in Hamburg laden während des C20-Treffens zu Stundengebeten und Gesprächen im Ökumenischen Forum Hafencity ein:

So, 18. Juni
11.55 bis 17.55 Uhr Stundengebet in der Kapelle
10 bis 18 Uhr Austausch und Begegnung im Café Elbfaire

Mo, 19. Juni

10 bis 18 Uhr Gebete zur vollen Stunde in der Kapelle
ab 18 Uhr Abendimbiss und Begegnungen

19 bis 20.30 Uhr Impuls und Gespräch mit zwei Vertreterinnen, die am C20 teilgenommen haben

im Anschluss: Austausch und gemütliches Beisammensein

Veranstalter:
Ökumenisches Forum Hafencity, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg, Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

Ort:
Ökumenisches Forum Hafencity, Shanghaiallee 12, Hamburg

Ansprechpartnerin:
Corinna Schmidt, pastorin@oefh.de, Tel. 040 369 00 27 81

Feiern mit Herzblut: Der Hamburger-Diakoniegottesdienst

Globalisierung und Menschenwürde

global.gerecht.gestalten. – Gottesdienst zum Civil20-Gipfel

Im Vorfeld des G20-Gipfels tagt am 18. und 19. Juni der alternative Civil20-Gipfel in Hamburg. Deshalb steht das Thema „Globalisierung und Menschenwürde“ im Zentrum des fünften Hamburger Diakonie-Gottesdienstes. Mit Pastoren der Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde, Engagierten des Kirchlichen Bündnisses zum G20-Gipfel und der Diakonie, Dennis Bischoff und Band; Predigt vom Hamburger Diakoniechef Landespastor Dirk Ahrens. „Stay together“ im Anschluss.

 

Veranstalter
Diakonisches Werk Hamburg, Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde

Veranstaltungsort
St. Georgskirche (am Hauptbahnhof), St. Georgs Kirchhof, Hamburg

Am Katzentisch der Macht?

Nichtregierungsorganisationen und Regierende beim G20-Gipfel

Im Rahmen des G20-Prozesses stellt sich die Bundesregierung auch dem Dialog mit Nichtregierungsorganisationen, insbesondere aus den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Entwicklung. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird bereits vor dem G20-Gipfel zu dem am 19. Juni in Hamburg stattfindenden „Civil20-Gipfel“ kommen. Im Rahmen des Dialogforums der internationalen Zivilgesellschaft werden gemeinsame Positionen zu den G20-Themen erarbeitet, die der G20-Präsidentschaft übergeben werden. Doch welches Mandat haben Nichtregierungsorganisationen gegenüber demokratisch legitimierten Regierungen? Ist es hilfreich, wenn sie Teil der offiziellen Regierungsdelegationen sind?

Wo können sie mehr für ihre Anliegen erreichen?
In den Hinterzimmern der Macht oder auf der Straße?

Mit:

  • Dr. Rainer Baumann, Politikwissenschaftler, Universität Duisburg-Essen
  • Staatsrat Wolfgang Schmidt, Senatskanzlei Hamburg
  • Dr. Klaus Seitz, Leiter der Abteilung Politik bei Brot für die Welt und stellvertretender Vorsitzender des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO)
  • Thomas Eberhardt-Köster, Koordinierungskreis, attac Deutschland

Veranstalter:
Evangelische Akademie der Nordkirche, Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche, Diakonisches Werk Hamburg/Brot für die Welt

Ort:
Ökumenisches Forum Hafencity, Shanghaiallee 12, Hamburg

Anmeldung:
nicht erforderlich; Platzreservierung möglich: hamburg@akademie.nordkirche.de

Hier spielt die Musik!

Konzert und Kabarett für eine offene Welt am Hafen in St. Katharinen

Einen Monat, bevor die Mächtigsten der Welt auf dem G20-Gipfel in Hamburg über die Zukunft unseres Planeten beraten, melden sich Künstlerinnen und Künstler im Rahmen des Festivals „Theater der Welt“ (www.theaterderwelt.de) zu Wort. „Hier spielt die Musik!“ ist ihr leidenschaftlicher Appell an eine Vernunft, die sich mit Herz und Seele dafür einsetzt, dass alle Kinder dieser Erde und auch die, die noch kommen, ihr Leben fröhlich und in Würde entfalten können.

Mitwirkende u. a.:

  • der aus Syrien geflohene Sänger Hussein Atfa und der Chor zur Welt
  • das schwedisch-südafrikanische Duo Fjarill
  • Canan Uzerli aus der Türkei
  • Kabarettist Lutz von Rosenberg Lipinsky.

Veranstalter und Ort:
Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, Hamburg

Uhrzeit:
20 Uhr, Einlass um 19:30 Uhr

Kosten:
15 € (VVK, www.tixforgigs.com/site/Pages/Shop/ShowEvent.aspx?ID=19673), 18 € (AK)

G20 in Hamburg – worum geht es?

Was ist die G20? Wie stellt sich ihre Entstehungsgeschichte dar?

Seit dem 1. Dezember 2016 hat die Bundesrepublik Deutschland die Präsidentschaft der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) inne. Am 7. und 8. Juli richtet Deutschland den G20-Gipfel in Hamburg aus. Das Treffen wird mit Spannung, aber auch mit Sorge erwartet: Wird es dem offiziellen Motto gerecht, im Interesse der Menschen „die vernetzte Welt gemeinsam (zu) gestalten“? Oder wird die Zusammenkunft, wie viele befürchten, weiter den Eigeninteressen mächtiger internationaler Akteure den Weg ebnen?

Unsere Veranstaltung bietet Hintergrundinformationen: Was ist die G20? Wie stellt sich ihre Entstehungsgeschichte dar? Wie sind die Teilnehmer legitimiert? Was wird auf dem Treffen entschieden und wie sind diese Entscheidungen zu bewerten?

Referent: Helmut Janßen-Orth (AK „Wirtschaft neu denken“ des UmweltHauses am Schüberg)

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Hamburg, Zukunftsrat Hamburg, UmweltHaus am Schüberg

Ort:
Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, Hamburg

Anmeldung:
Tel. 040 369 52-0, programm@kahh.de

 

Auf dem Weg zu ethischer Mode

Sozialverträglich produzierte Kleidung ist nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Die Masse unserer Shirts und Shorts kommt aus fernen Ländern. In Südostasien, aber auch in Osteuropa sind überlange Arbeitstage ebenso üblich wie Löhne, die weit unter dem liegen, was zur Existenzsicherung nötig ist.

Faire Textilproduktion – ein Thema im Rahmen von G20

Sozialverträglich produzierte Kleidung ist nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Die Masse unserer Shirts und Shorts kommt aus fernen Ländern. In Südostasien, aber auch in Osteuropa sind überlange Arbeitstage ebenso üblich wie Löhne, die weit unter dem liegen, was zur Existenzsicherung nötig ist.

Auf Initiative des Bundesentwicklungsministeriums haben sich 180 Modefirmen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) im Bündnis für nachhaltige Textilien organisiert; Grundlage sind aber lediglich freiwillige Selbstverpflichtungen. Parallel dazu forderte die Bundesregierung Ende 2016 in einem Nationalen Aktionsplan alle Unternehmen auf, Menschenrechtsverletzungen bei ihren Lieferanten zu verhindern. Scheitert die Umsetzung, will sie 2020 gesetzliche Vorgaben prüfen. NGOs fordern rechtlich verbindliche Regeln sofort.

Wer trägt die Verantwortung für Veränderung? Politik, Unternehmen – oder Konsumentinnen und Konsumenten?

Mit:

  • Anannya Bhattacharjee, Gesellschaft für Arbeit und Entwicklung, Delhi/Indien; Koordinatorin der Allianz für einen Asiatischen Grundlohn
  • Sara Lincoln, Brot für die Welt, Berlin
  • Dr. Johannes Merck, Leiter Corporate Responsibility, Otto Group Hamburg.

Veranstalter: Evangelische Akademie der Nordkirche, Frauenwerk der Nordkirche, Hauptkirche St. Petri, Kampagne für Saubere Kleidung/Regionalgruppe Hamburg

Ort: Hauptkirche St. Petri, Gemeindesaal, Bei der Petrikirche 3, Hamburg

Anmeldung: nicht erforderlich; Platzreservierung möglich: seminare@frauenwerk.nordkirche.de oder hamburg@akademie.nordkirche.de

Flüchtlingsarbeit im Erzbistum Hamburg

Die Ausstellung präsentiert ca. 20 Best-Practice-Projekte katholischer Kirchengemeinden und Institutionen (Caritas, Malteser, Sozialdienst katholischer Frauen, IN VIA etc.) aus dem Bereich der Flüchtlingsarbeit.

Ausstellung im St.-Marien-Dom

Die Ausstellung präsentiert ca. 20 Best-Practice-Projekte katholischer Kirchengemeinden und Institutionen (Caritas, Malteser, Sozialdienst katholischer Frauen, IN VIA etc.) aus dem Bereich der Flüchtlingsarbeit. Weitere Informationen unter www.mariendomhamburg.de.

Ort:
St.-Marien-Dom, Am Mariendom 1, Hamburg

Uhrzeit:
täglich 9-19 Uhr, (Besichtigung nur außerhalb der Gottesdienste / Veranstaltungen)

 

Das ist der Gipfel! Ökonomische Irrwege – Auswege durch Kooperation

Ein Symposion quer zur G20

Ein Symposion quer zur G20

Das Gipfeltreffen in Hamburg gibt uns die Gelegenheit, Hauptakteure der ökonomischen Globalisierung vorzustellen und ihre Verantwortung für eine Weltordnung ungleicher Verteilung und genereller Destruktion zu erhellen. Wirtschaftliche Interessen bestimmen nicht nur die kriegerischen Gewaltexzesse und die Vertreibung von Menschen aus ihrer Heimat, sondern schleichend auch die Lebensgrundlagen und Denkweisen weltweit.

Wir wollen in einer integrativen, dialogischen Veranstaltung die destruktiven Verwertungsmechanismen einer Ökonomie aufdecken, die das Miteinander der Lebewesen auf der einen Erde ruinieren, und kooperative Gegenentwürfe stärken.

Wir werden sechs Themenkreise herausgreifen und miteinander verbinden, die lokale Handlungschancen bieten:

  • Kriminalität der Mächtigen und zivilisierte Konfliktregulierung
  • ökonomisch-militärische Umweltzerstörung, Rüstungsexporte und ziviler Hafen
  • Ökonomisierung der Forschung und Zivilklausel
  • Ökonomische Verbrechen am Lebensrecht der Tiere
  • Agrarindustrie und Solidarische Landwirtschaft
  • Ökonomie als Faktor von Verarmung und Vertreibung – Ökonomie des Teilens.

Referent: Prof. Dr. Ulrich Duchrow

Veranstalter: Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie

Ort: Horner Weg 170, Hamburg

 

 

Buen Vivir

Vortrag und Konzert mit Alberto Acosta und Grupo Sal

Vortrag und Konzert mit Alberto Acosta und Grupo Sal

Der Visionär, Ökonom und Politiker Alberto Acosta aus Ecuador ist ein international anerkannter Vertreter des Buen Vivir. Gemeinsam mit der Band Grupo Sal kommt es – im wahrsten Sinn des Wortes – zu einer „kultur-politischen“ Auseinandersetzung mit dem G20-Gipfel und den wirtschaftspolitischen Vorstellungen der beteiligten Regierungen.

Buen Vivir ist ein Konzept für ein nachhaltiges Leben im Einklang mit Mensch und Natur. Es bietet einen Gegenentwurf zum wachstumsorientierten Wirtschaftsmodell und ist in der Verfassung Ecuadors und Boliviens als Staatsziel verankert.

Idealerweise sollen aus dem Kunstprojekt Geh 20 und dieser Veranstaltung weiterführende Veranstaltungen/Kooperationen mit Lehrenden und Studierenden der Universität Hamburg hervorgehen.

Veranstalter: Infozentrum Globales Lernen Bramfelder Laterne, Universität Hamburg (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Fachbereich Sozialökonomie)

Ort: Hörsaal Erziehungswissenschaften, Von-Melle-Park 8, Hamburg
Uhrzeit: 19 Uhr

Kosten: Spende erbeten

„Globalisierung – ohne Seeleute nicht zu haben… “

Hafenrundfahrt und Podiumsgespräch

Über 80 % des globalen Handels werden per Schiff abgewickelt. Der Transport ist billig, auch weil Seeleute aus aller Welt zu niedrigen Löhnen arbeiten. Manche sehen die Seefahrt als Vorreiter für Grundregeln in der globalen Wirtschaft. Ist mehr Gerechtigkeit nötig und möglich?

17-18 Uhr: Hafenrundfahrt mit Seemannspastor Matthias Ristau zum Duckdalben. Ristau erläutert, was der globale Handel für diejenigen bedeutet, die die Globalisierung erst möglich machen: die Seeleute

18.30-20 Uhr: Podiumsgespräch im Duckdalben International Seamen’s Club über die Situation der Seeleute – und darüber, wie mehr Gerechtigkeit möglich wäre. Mit

  • Jan Oltmanns, Seemannsdiakon
  • Dr. Max Johns, Verband Deutscher Reeder
  • Andreas Bahn, ver.di
  • June Mark Yañez, Seemannsmission.

Anschließend Rückfahrt mit Barkasse

Veranstalter: Seemannspfarramt der Nordkirche, in Kooperation mit: Deutsche Seemannsmission Hamburg-Harburg e. V., ver.di, Verband Deutscher Reeder
Ort: Treffpunkt für Barkassenfahrt wird bei Anmeldung bekanntgegeben; Podiumsgespräch: Duckdalben, Zellmannstr. 16, Hamburg
Kosten: Spende erbeten
Anmeldung: Tel. 040 32 87 19 92 (Anrufbeantworter), nordkirche@seemannsmission.org; Teilnahme nur am Podiumsgespräch ist möglich, auch in dem Fall bitte anmelden.

„Geh 20 – Alles im Eimer“

Mobiles Kunstprojekt auf dem Weg von Ammersbek nach Hamburg

Die Künstler Axel Richter und Uwe Schloen ziehen einen Handwagen, bestückt mit 200 Eimern, vom KunstHaus am Schüberg in Ammersbek über mehrere Stationen bis ins Zentrum von Hamburg. Die Entfernung beträgt exakt 20 km, daraus wurde der Titel „Geh 20“ abgeleitet. Zur Verdeutlichung der politischen, künstlerischen, wirtschaftlichen Ressourcen der weltweit knapp 200 Nationen werden die Künstler an Orten wie Elbphilharmonie, Hafen, Afrikahaus, Hauptkirchen, Rathaus sowie an der Universität Hamburg Halt machen und auf das Thema hinweisen. Eine der Stationen ist die Veranstaltung zu Buen Vivir am 3. Mai.

Das mobile Kunstprojekt ist nicht zu verwechseln mit einer Demonstration. Das künstlerische Bild, der Handkarren im Kontext des Weges durch den städtischen Raum, wird zum stetigen und gleichermaßen wechselnden Motiv.

Veranstaltungsort: Infos zu dem aktuellen Routenstandort unter: heinemeier@haus-am-schueberg.de oder Tel. 0171-1240994

Kooperationspartner: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-Ost

Den Streckenplan finden Sie hier: Geh 20 Streckenplan

Weitere Informationen: Bramfelder Laterne