Auf dem Weg zu ethischer Mode

22.05.2017 • 19:00 - 21:30

Hauptkirche St. Petri, Gemeindesaal, Bei der Petrikirche 3, Hamburg

Sozialverträglich produzierte Kleidung ist nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Die Masse unserer Shirts und Shorts kommt aus fernen Ländern. In Südostasien, aber auch in Osteuropa sind überlange Arbeitstage ebenso üblich wie Löhne, die weit unter dem liegen, was zur Existenzsicherung nötig ist.

Faire Textilproduktion – ein Thema im Rahmen von G20

Sozialverträglich produzierte Kleidung ist nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Die Masse unserer Shirts und Shorts kommt aus fernen Ländern. In Südostasien, aber auch in Osteuropa sind überlange Arbeitstage ebenso üblich wie Löhne, die weit unter dem liegen, was zur Existenzsicherung nötig ist.

Auf Initiative des Bundesentwicklungsministeriums haben sich 180 Modefirmen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) im Bündnis für nachhaltige Textilien organisiert; Grundlage sind aber lediglich freiwillige Selbstverpflichtungen. Parallel dazu forderte die Bundesregierung Ende 2016 in einem Nationalen Aktionsplan alle Unternehmen auf, Menschenrechtsverletzungen bei ihren Lieferanten zu verhindern. Scheitert die Umsetzung, will sie 2020 gesetzliche Vorgaben prüfen. NGOs fordern rechtlich verbindliche Regeln sofort.

Wer trägt die Verantwortung für Veränderung? Politik, Unternehmen – oder Konsumentinnen und Konsumenten?

Mit:

  • Anannya Bhattacharjee, Gesellschaft für Arbeit und Entwicklung, Delhi/Indien; Koordinatorin der Allianz für einen Asiatischen Grundlohn
  • Sara Lincoln, Brot für die Welt, Berlin
  • Dr. Johannes Merck, Leiter Corporate Responsibility, Otto Group Hamburg.

Veranstalter: Evangelische Akademie der Nordkirche, Frauenwerk der Nordkirche, Hauptkirche St. Petri, Kampagne für Saubere Kleidung/Regionalgruppe Hamburg

Ort: Hauptkirche St. Petri, Gemeindesaal, Bei der Petrikirche 3, Hamburg

Anmeldung: nicht erforderlich; Platzreservierung möglich: seminare@frauenwerk.nordkirche.de oder hamburg@akademie.nordkirche.de